Der Weihnachtsmann war da
(16.12.2009) Unverhofft und ein wenig früher als sonst besuchte in diesem Jahr der Weihnachtsmann die Abgeordneten der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg im Rathaus Schöneberg bei ihrer letzten Sitzung 2009. Er überreichte ihnen Ruten, an denen Zettel mit den Forderungen der Eltern zur Schulpolitik hingen.
Zahlreiche große und kleine Hilfsweihnachtsmänner mit roten Mützen unterstützten den Weihnachtsmann und sangen das Lied "Alle Jahre wieder" mit leicht verändertem Text. Begleitet wurden sie dabei vom Schulorchester der Neumark-Grundschule.
Je nach Charakterlage können die Abgeordneten die Ruten jetzt für verschiedene Zwecke nutzen. Entweder sie verwenden sie, um sich selbst Hindernisse aus dem Weg zu räumen wenn es darum geht, eine pädagogisch fundierte und nachhaltige Schulentwicklung zu gestalten. Oder sie verwahren sie als persönliche Erinnerung an die Konsequenzen, die nach anhaltend schlechter Schulpolitik bei künftigen Wahlen, Bürger- oder Volksbegehren drohen.
Mal sehen, ob sie das Pensum schaffen!
(02.12.2009) „Der Bezirk muss endlich seine Hausaufgaben machen!“ Unter diesem Motto haben am Dienstag, den 1. Dezember 2009, Schüler von sieben Grundschulen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, unter ihnen Kinder der Grundschule am Barbarossaplatz, selbst gestaltete Hausaufgabenhefte an die Mitglieder des Schulausschusses verteilt. Die Kinder haben Aufgaben aufgeschrieben, die der Bezirk in Sachen Bildungspolitik zu erledigen hat. Sie kündigten einen „Blauen Brief“ an, sollten die Aufgaben nicht bald gemacht sein. Außerdem überreichten Schöneberger Eltern mehr als 4.400 Unterschriften gegen Schulfusionen, jahreszeitlich angemessen in Gold gebunden.
Die Mitglieder des Schulausschusses zeigten sich nach Eindruck einiger Beobachter interessiert an den Heften und blätterten während ihrer Sitzung immer wieder darin. Die Kinder haben den Politikern Aufgaben gestellt, wie zum Beispiel zu schätzen, „wie viele Kinder unglücklich wären, wenn die Schule mit einer anderen zusammen gelegt wird“. Andere unterteilten ihre Forderungen in verschiedene Stufen: Pflicht - die Schule nicht schließen, Wahl - die Turnhalle reparieren, Zusatz - neue Toiletten.
Die Mitglieder der Elterninitiativen zeigten sich entschlossen, weiter für den Erhalt der Schulen im Bezirk zu kämpfen und kündigten weitere Aktionen und Protestverstaltungen an.
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Bildergalerie Hausaufgaben der Schüler für den Schulausschuss
Bildergalerie von der Übergabe der Hausaufgabenhefte an die Mitglieder des Schulausschusses
Bilder aus den Hausaufgabenheften als Download im PDF-Dokument
Der Bezirk muss endlich seine Hausaufgaben machen!
(30.11.2009) „Der Bezirk muss endlich seine Hausaufgaben machen!“ Unter diesem Motto überreichen am Dienstag, den 1. Dezember 2009, Schüler von sieben Grundschulen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg selbst gestaltete Hausaufgabenhefte an die Mitglieder des Schulausschusses. Die Kinder haben Aufgaben aufgeschrieben, die der Bezirk in Sachen Bildungspolitik zu erledigen hat. Sie kündigen einen „Blauen Brief“ an, sollten die Aufgaben nicht bald gemacht sein. Außerdem überreichen Schöneberger Eltern mehr als 4400 Unterschriften gegen Schulfusionen.
Riesiger Erfolg: 2000 demonstrieren gegen Schulpolitik
Unsere Demo war ein grandioser Erfolg: Rund 2000 Schüler, Eltern, Lehrer, Erzieher von insgesamt zwölf Schulen und Vertreter der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben am Mittwoch, den 18. November 2009, mit einem Sternmarsch zum Rathaus Schöneberg mit Laternen, Trommeln, Trillerpfeifen und Gesang gegen die Schulpolitik im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg demonstriert. Wir danken alle Eltern, die uns so tatkräftig unterstützt haben und hoffen, dass auch die nächsten Aktionen so gut werden. An uns soll niemand mehr vorbeikommen!
Mehr Infos zur Demonstration hier
Kinder bringen Politikern Erleuchtung
(12.11.2009) BERLIN-SCHÖNEBERG Gegen die geplanten Schließungen mehrerer Grundschulen in Tempelhof-Schöneberg regt sich massiver Protest. Am 18. November 2009 ziehen Schüler und Eltern von vier Schöneberger und mehreren Lichtenrader Grundschulen in einem gemeinsamen Laternenmarsch vor das Bezirksrathaus am John-F.-Kennedy-Platz, um für eine solidere Bildungspolitik zu demonstrieren. Auslöser der Proteste ist der Entwurf des Schulentwicklungsplans (SEP), der Anfang des kommenden Jahres von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) verabschiedet werden soll. Zahlreiche Schulen und Kitas aus Tempelhof-Schöneberg sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) des Bezirks haben mittlerweile ihre Unterstützung und Teilnahme am Bildungslaternenmarsch angekündigt. mehr
Mehr Anfragen denn je
(06.11.2009) Die Diskussion um eine mögliche Schließung der Grundschule am Barbarossaplatz schreckt Eltern ab? Von wegen! Unsere Schule verzeichnet in diesem Jahr geradezu einen Boom an Anmeldungen: Führte die Schulleitung sonst Gespräche mit rund 60 bis 70 interessierten Eltern für die insgesamt 44 Plätze der neuen ersten Klassen, so waren es in diesem Jahr schon über 90 Termine. Und täglich kommen neue Anfragen dazu.
Das zeigt: Das gute Programm und die ausgezeichnete Stimmung an der Grundschule am Barbarossaplatz sprechen sich immer mehr herum. Die Bezirkspolitiker sollten sich Mühe geben, da einmal genau hinzuhören!
Mit Pfeifen und Gesang: Protest gegen Schulschließung
(03.11.2009) Wir waren viele und unüberhörbar: Rund 300 Eltern und Kinder der Grundschule am Barbarossaplatz haben sich am 3. November 2009 zu einer eindrucksvollen Kundgebung vor der Sitzung des Schulausschusses des Bezirks Tempelhof-Schöneberg in der Rückert-Oberschule versammelt. In Anwesenheit verschiedener Pressevertreter sang der Schulchor das Schullied „Verschieden sein, das ist normal“, das Lehrer der Schule bereits vor einigen Jahren komponiert hatten, und das Protestlied „Barbarossa muss bleiben“, das ein Vater der Schule eigens zu diesem Anlass geschrieben hatten. Mit Pfeifen, Tamburins und Trommeln und dem Ruf „Wir wollen bleiben“ bekräftigten Eltern und Kinder ihre Forderung, die Grundschule am Barbarossaplatz zu erhalten. mehr







